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Donnerstag, 17. Mai 2012    

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Position:  / Aus-, Fort- und Weiterbildung / Schule für Kranke / Unsere Schule / Aufgaben

   
           
 
   
 
   
 
   
 
     
 
     
 
     
 
     
 
     
 
     
 
     
 
     
 
     
 
     
 
   
 
   
 
   


Unsere Aufgaben


 

Aufgaben

 

  • Beibehaltung der Schülerrolle
  • emotionale und psychische Entlastung
  • pädagogisch ausgerichtete Diagnostik
  • Beobachtung von Lernen, Sozialverhalten und Leistungsvermögen
  • Kooperation mit der Stammschule
  • evtl. Vorbereitung eines neuen Bildungsweges
  • Unterstützung im positiven Umgang mit der Krankheit
  • enge Zusammenarbeit mit der Klinik
  • Unterstützung und Beratung der Erziehungsberechtigten

 

Die häufigsten Krankheiten unter denen unsere Schüler leiden sind: ADHS, Ängste, Zwangsstörungen, Enuresis, Enkupresis, Selbstverletzungen, Missbrauchsfolgen, Störungen des Sozialverhaltens, Aggressionen, Depressionen, Suizidalität, Traumatische Erlebnisse, Psychosen, Anorexie, Bulimie, Binge-Eating, Bindungsstörungen.

Die besondere Situation der Schülerinnen und Schüler der Schule für Kranke ist aber nicht nur durch das eigentliche Krankheitsbild geprägt, sondern auch durch zusätzliche Belastungen durch die neue Umgebung: z.B. Heimweh, Freunde verlassen müssen, Angst vor dem Nach-Hause-Gehen, Aufbau neuer Freundschaften, die Krankenhaussituation, evt. Heimunterbringung, unbekannte Gruppensituation, evt. anstehende Schulwechsel, Wiedereingliederung, Angst vor schulischem Versagen. Daraus ergeben sich auch besondere Aufgabenfelder wie spezielle Fortbildungen, regelmäßige Visiten und Schule-Stations-Besprechungen, Übergabegespräche, Elterngespräche/-beratung, Austausch mit / Beratung der Stammschule.

 

Krankheit

 

Krankheit kann zur Folge haben: - Einschränkung der Mobilität, - Verminderte Schulleistungen, - Störung es Selbstwertgefühls, - Veränderung der Motivation, - Verlust sozialer Kontakte, - Integrationsschwierigkeiten, - Emotionale Veränderungen, - Konzentrationsmangel, - Ermüdbarkeit

 

Die Schule muss in ihrem Unterricht auf die Besonderheiten der Krankheitsbilder und ihrer Auswirkungen eingehen und unterstützt zudem im Rahmen ihrer Möglichkeiten die Behandlungsziele der Therapeuten.

 

Schule für Kranke als Durchgangsschule

 

Die Schule für Kranke ist eine Durchgangsschule. Sie sichert die Grundrechte auf Erziehung und Bildung der Kinder und Jugendlichen während ihres Klinikaufenthaltes. Die Schülerin / der Schüler bleibt aber weiterhin Schüler ihrer / seiner Stammschule und kehrt in der Regel auch wieder dorthin zurück. Die Stammschule behält somit ihre Verantwortlichkeit der Schülerin / dem Schüler gegenüber und wird von der Schule für Kranke bei der Reintegration unterstützt.

 

Daraus ergeben sich die Aufgaben und Ziele der Schule für Kranke:

 

  • Unterricht
  • Diagnostik
  • Rückführung

 

Wir orientieren uns dabei an Krankheitsbild, Leistungsstand, Leistungsvermögen des Schülers / der Schülerin und am Stoffplan der Heimatschule.

 

Konkret bedeuten diese Aufgaben:

Beobachtung und Beschreibung von Lernverhalten (Konzentration, Ausdauer,...), eines Vorhandenseins und der Schwere einer Lernschwäche oder –störung, von Sozialverhalten, emotionaler Belastbarkeit, des Leistungsstandes und Leistungsvermögens, des sonderpädagogischen Förderbedarfs. Wesentliches Kriterium ist für uns hier eine pädagogisch ausgerichtete Diagnostik.

Mit unseren Beobachtungen und dem Unterricht tragen wir zudem zum Gesamtbild des Kindes oder Jugendlichen mit seiner spezifischen Problematik und auch zur medizinischen Diagnostik bei.

In Zusammenarbeit mit der Klinik unterstützen wir einen Lernprozess, der den positiven Umgang mit der Krankheit zum Ziel hat.

Wir beraten und unterstützen in einer systemübergreifenden Kooperation zusammen mit den Therapeuten der Klinik die Kollegen in der Heimatschule und die Eltern.

Bei einem eventuellen Wechsel der Schullaufbahn oder dem Übertritt in eine berufliche Ausbildung unterstützen und beraten wir den Schüler / die Schülerin.

Wir wirken in enger Zusammenarbeit mit der Klinik unterstützend in emotionalen und sozialen Lernbereichen.