|
Die Psychiatrische Institutsambulanz
Die Psychiatrische Institutsambulanz (PIA) gewährleistet eine Versorgung Erkrankter, die aufgrund der Schwere und Art ihrer Erkrankung auf ein spezifisches Angebot angewiesen sind.
Schwerpunkt liegt in der Behandlung von Patienten,
- mit besonders schweren und/ oder chronischen Verläufen,
- die kürzlich stationär entlassen wurden mit noch erhöhtem Bedarf spezieller therapeutischer Angebote,
- im Rahmen der Notfall- und Krisenintervention
Ein bundesweiter Vertrag formulierte die fachlichen Anforderungen von Institutsambulanzen.
Vorrangige Ziele sind: Aufnahmen vermeiden, stationäre Behandlung verkürzen, Kontinuität der Behandlung, unzureichend versorgte Patientengruppen erreichen.
Dabei stehen die psychiatrischen Institutsambulanzen nicht in Konkurrenz zu den niedergelassenen Ärzte und Psychologen, sonder bilden mit ihnen zusammen ein ambulantes Versorgungsnetzwerk.
Die Koordination des Konsiliardienstes erfolgt ebenfalls über die Ambulanz.
Ärztliche Leitung:
Prof. Dr. G. Hajak, MBA
Bereichsleitender Oberarzt: PD Dr. B. Langguth
Pflegerische Leitung der Ambulanz:
G. Beer
Spezialambulanzen:
Schlafambulanz
Methadon-/Suchtambulanz
Schmerzambulanz
Gedächtnisambulanz
Tinnitusambulanz
TMS-Ambulanz
Wer arbeitet in der Ambulanz?
- (Fach-)Ärzte und Ärztinnen
- Psychologen und Psychologinnen
- Sozialpädagogen/-innen
- Fachschwestern/Fachpfleger für Psychiatrie
- Krankenschwestern/Krankenpfleger
- Med. Fachangestellte
Einen Teil der ambulanten Nachsorge übernehmen zusätzlich die vorbehandelnden Ärzte und Psychologen der Stationen unter Supervision der zuständigen Oberärzte.
Welche Patienten können in die Ambulanz kommen?
- Die an einer langdauernden oder immer wieder auftretende seelischen Erkrankung leiden.
- Die über nervenärztliche Behandlung hinaus Unterstützung in der Bewältigung des Alltags benötigen.
- Die neben der seelischen Erkrankung noch anderweitig behindert oder eingeschränkt sind (z.B. Asylantenstatus)
- Die in eine akute seelische Krise geraten sind (z.B. aufgrund von Trennung, Partnerkonflikt, sozialen Problemen, körperlichen Krankheiten).
- Die einer zeitintensiven und umfassenden Behandlung und Betreuung bedürfen.
|

Hinter diesem Pavillon verbirgt sich der Eingang zur Ambulanz
|
Wer kann sich noch an die Ambulanz wenden?
Angehörige und Freunde von psychisch Kranken, die Rat und Unterstützung benötigen, niedergelassene Ärzte, Psychologen oder Beratungsstellen, die fachlichen Rat einholen wollen.
Welche Angebote gibt es in der Ambulanz?
- Medizinisch-psychiatrische Diagnostik und Therapie
- Psychologische Diagnostik
- Therapeutische Einzelgespräche
- Therapeutische Gruppen, z.Zt. Angehörigengruppe, Insomniegruppe
- Paar- und Familiengespräche
- Beratungsgespräche mit Angehörigen
- Gesprächsgruppe für Angehörige
- Sozialpädagogische Beratung und Betreuung Hilfestellung bei Arbeits-, Wohnungs- und Rentenfragen
- Einleitung von Reha-Maßnahmen
- Suche nach geeigneten Wohn- und Lebensformen u.ä.
- Hilfen zur Sicherung des Lebensunterhaltes
- nachgehende Telefonate
- Kontaktaufnahme mit Bezugspersonen (Angehörige, Rechtspfleger, Bewährungshelfer)
- Hausbesuche
- Sozialpsychiatrisch pflegerische Hilfestellung, z.B. im Wohnbereich, im Umgang mit Behörden
Darüber hinaus können ambulante Patienten auch die für den stationären Bereich des Bezirksklinikums vorhandenen therapeutischen Einrichtungen besuchen:
- Arbeitstherapie
- Beschäftigungstherapie
- Musiktherapie
- Bewegungstherapie
- Kunsttherapie u.ä.
Sprechzeiten
Montag bis Freitag von 9:00 bis 17:00 Uhr Termine möglichst nach Vereinbarung.
Notfälle jederzeit
Tel. 0941/941-1200
Fax: 0941/941-1205
|