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Auszug aus der Website der Medizinischen Einrichtungen des Bezirks Oberpfalz (Medbo) Suchtambulanz der Psychiatrischen Klinik in Regensburg
Ärztliche Leitung: Prof. Dr. med. Norbert Wodarz. Pflegerische Leitung: Gertraud Lippl.
Ort: Bezirksklinikum Regensburg, Haus 19, Erdgeschoß, Räume 0.32 - 0.34. Durchwahl: (0941) – 941 2471 (bitte ggf. auf Anrufbeantworter sprechen, wir rufen zurück) "Offene" Sprechzeiten: täglich 10 - 11 Uhr, sowie 14:00 bis 14:30 Uhr. (zu diesen Zeiten können Sie gerne ohne vorherige Terminabsprache vorbeikommen) Derzeit arbeiten in der Suchtambulanz:Fr. S. Kumpf, Fachkrankenschwester für Psychiatrie (aktuell Vollzeit), und Dr. R. Bär, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie (etwa zu 50% in der Ambulanz).
Zielgruppe der Suchtambulanz sind alle Patienten, die eine Abhängigkeitserkrankung haben, oder wissen wollen, ob das der Fall ist.
Wir bieten Diagnostik und Behandlung von Suchterkrankungen aller Art, wobei zahlenmäßig die Alkoholabhängigkeit weit im Vordergrund steht. Aber auch Abhängigkeiten von anderen Substanzen (Medikamente, illegale Drogen) oder sogenannte nicht-stoffgebundene Abhängigkeiten wie z.B. Spielsucht gehören zum Spektrum der hier behandelten Erkrankungen.
Ähnlich wie die Psychiatrische Institutsambulanz arbeiten wir vorwiegend im Rahmen von Einzelgesprächen, bieten daneben auch die Behandlung in Gesprächsgruppen oder (in Zusammenarbeit mit den Stationen) ambulante Ergo- , Arbeits- oder Sporttherapie an. Darüber hinaus bieten wir auch die medikamentöse Behandlung von Suchterkrankungen z.B. mit Disulfiram (Antabus®), Naltrexon (z.B. Nemexin®, Adepend®) oder Acamprosat (Campral ®) oder auch von psychiatrischen Begleiterkrankungen wie Depressionen (Antidepressiva), Psychosen (Antipsychotika) oder Persönlichkeitsstörungen (pragmatisch).
Es gibt kein standardisiertes Behandlungsprogramm, jede Behandlung wird individuell festgelegt. Trotzdem ergeben sich natürlich in der Praxis einige typische Vorgehensweisen, wie z.B. wöchentliche Gruppengespräche, individuell vereinbarte Einzeltermine, oder häufige ambulanten Kurzkontakten (Beispiel: tägliche Alkoholkontrolle und Einnahme von Disulfiram in unserer Ambulanz).
Nicht zu unserem Angebot gehören Substitutionsbehandlungen mit Opiatersatzstoffen wie z.B. Methadon oder Buprenorphin. Bei Interesse an einer solchen Behandlung dürfen wir auf unsere Kollegen von der Substitutionsambulanz www.medbo.de/152.0.html verweisen.
Nicht zu unserem Angebot gehört die Vorbereitung auf die Wiedererlangung des Führerscheins oder die Erstellung entsprechender Gutachten. Hier bitten wir, sich an die die zuständigen Stellen zu wenden (Landratsämter, Führerscheinstellen), die dann ggf. auf entsprechende Angebote hinweisen können (z.B. TÜV, PIMA u.dergl.).
Nicht zu unserem Angebot gehören laborchemische Kontrollen (also z.B. Leberwerte, CDT, ETG, Drogenscreening) ohne weiteren Behandlungswunsch, also "nur zum Kontrollieren" oder zur Vorlage bei Ämtern oder Bewährungshelfern. Hier bitten wir, sich an niedergelassene Laborärzte zu wenden.
Für Hinweise oder Rückfragen können Sie die email suchtambulanz.regensburg [at] medbo.de verwenden.
Dr. R. Bär (15.01.2012)
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