Molekulare Determinanten

Molekulare Determinanten der Neuroplastizität
Veränderte neuronale Erregbarkeit ist Ausdruck des Zusammenspiels von Umweltfaktoren und erblichen Anlagen, die zusammen die Reaktionen des Organismus auf äußere Reize steuern. Dies beinhaltet das Filtern neuronalen Informationsflusses, die Modulation zentralnervöser Prozesse unter pharmakologischer Therapie und die Aktivierung physiologischer Ressourcen zur Protektion in Belastungssituationen.
Wir untersuchen genetische Merkmale mit Einfluß auf die kortikale Erregbarkeit und ihre Interaktion mit pathogenen Mechanismen bei Psychosen und anderen psychiatrischen Störungen. Ziel ist ein besseres Verständnis der molekularen Grundlagen neuronaler Exzitabilität und die Identifizierung von damit assoziierten, individuellen Vulnerabilitätsmarkern. In enger Zusammenarbeit mit fakultätseigenen Spezialambulanzen werden dabei neurophysiologische und bildgebende Phänotypisierungsstrategien ergänzt, und das Potential neuroplastischer Vorgänge illustriert.
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