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Weiterbildung für psychiatrische Pflege
(nach den Richtlinien der DKG)
Die Weiterbildung erfolgt als berufsbegleitender Lehrgang mit theoretischen und praktischen Unterricht, sowie einer praktischen Mitarbeit in den verschiedenen stationären und ambulanten Tätigkeitsfeldern der Psychiatrie.
Der Lehrgang dauert zwei Jahre und ist in vier Semester mit jeweils thematischen Schwerpunkt gegliedert. Teilzeitkräfte zu 75% werden zugelassen, wobei sich die Ausbildungszeit in der Regel um ein halbes Jahr verlängert.
Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.
Termin
Nächster Kursbeginn ist vorausichtlich 2014. Die genauen Daten werden frühzeitig bekanntgegeben. 


Zielgruppe
- Gesundheits- und Krankenpfleger/ in
- Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger/ in
- Altenpfleger/ in
Seit dem 1. Januar 2004 gibt es eine neue Berufsbezeichnung für die bisherigen Ausbildungen zum Krankenpfleger/zur Krankenschwester und zum Kinderkrankenpfleger/zur Kinderkrankenschwester: Wer einen dieser beiden Berufe erlernt, darf sich künftig Gesundheits- und Krankenpfleger/in oder Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger/in nennen.
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Teilnahmevoraussetzungen
Eine abgeschlossene Berufsausbildung zur Gesundheits- und Krankenpfleger/ in oder zur Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger/ in oder zur Altenpfleger/ in mit der Erlaubnis zur Führung dieser Berufsbezeichnung;
oder
eine abgeschlossene Berufsausbildung im pädagogischen Bereich.
Und
eine mindestens zweijährige Berufstätigkeit nach der abgeschlossenen Berufsausbildung. Davon mindestens ein Jahr in der Psychiatrie oder Gerontopsychiatrie oder in komplementären Einrichtungen.
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Bewerbung
- Bewerbungsschreiben
- Lebenslauf
- Urkunde zur Führung der Berufsbezeichnung nach § 1 Abs. 1 Nm. 1 oder 2 des Krankenpflegegesetzes (Kopie)
- Zeugnis der Krankenpflegeausbildung (Kopie)
- Referenz des Arbeitgebers
Analog sind die Nachweise für Altenpfleger/ -in, nach dem Altenpflegegesetz zu erbringen.
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Kosten
Die genauen Kosten erhalten Sie auf Anfrage.
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Zielsetzung
Aufgrund der wachsenden Qualitätsansprüche im psychiatrischen Pflegealltag der stationären und komplementären Versorgung ist eine praxisnahe Weiterbildung unverzichtbar geworden.
Die zweijährige berufsbegleitende Weiterbildung für psychiatrische Pflege versteht sich in diesem Zusammenhang als eine innovative weiterführende Qualifikation zur Steigerung eigener beruflicher Fähigkeiten und individueller Einsatzmöglichkeiten.
Grundlage der Weiterbildung ist ein am humanistischen Menschenbild orientierter Bildungsansatz.
Mit Hilfe von erfahrungsbezogenen, handlungsorientierten und kreativen Unterrichtsformen können die TeilnehmerInnen neben umfassender Fachkompetenz vor allem sozialkommunikative und persönliche Kompetenzen entwickeln.
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Lehrgangsstruktur
Der Lehrgang strukturiert sich folgendermaßen:
- 748 Stunden in Form von Blockwochen (+100 Stunden Zusatzqual. Praxisanleiter)
a) Theorie
- Psychiatrische Pflege
- Medizin
- Psychologie und Sozialwissenschaften
b) Praxis
Die Weiterbildung umfasst die praktische Mitarbeit in den folgenden Einsatzgebieten:
- In der stationären Behandlung/ Versorgung von Patienten der allgemeinen Psychiatrie,
- In der stationären Behandlung/ Versorgung von Abhängigkeitskranken,
- In der stationären Behandlung/ Versorgung von gerontopsychiatrischen Patienten,
- In teilstationären/ psychotherapeutischen Einrichtungen,
- In ambulanten, rehabilitativen und komplementären Diensten.
Die Praktika in der stationären Versorgung können in den Medizinischen Einrichtungen des Bezirks Oberpfalz geleistet werden.
Zudem werden die TeilnehmerInnen der Weiterbildung kontinuierlich durch Praxisgespräche, Balintgruppen und Supervisionen begleitet.
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Prüfungen und Abschluss
Die Prüfungen gliedern sich in einen schriftlichen, einen praktischen und einen mündlichen Teil.
Nach Ende der Weiterbildung erhalten Sie ein Zeugnis zum Nachweis Ihrer Leistungen. Bei Erreichen der DKG-Empfehlungen wird dieses Zeugnis von der BKG anerkannt.
Die Berufsbezeichnung lautet dann:
- Gesundheits- und Krankenpfleger/ in für Psychiatrie (DKG)
- Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger/ in für Psychiatrie (DKG)
- Altenpfleger/ in für Psychiatrie (DKG)
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Zusatzqualifikation: Praxisanleiter 100 Stunden
Die praktische Ausbildung in der Gesundheits- und Krankenpflege und in der Gesundheits- und Kinderkrankenpflege erfordert PraxisanleiterInnen, die über eine berufspädagogische Zusatzqualifikation von 200 Stunden verfügen.
Für folgende erfolgreich abgeschlossene Fachweiterbildungen kann hierbei eine berufspädagogische Zusatzqualifikation im Umfang von 100 Stunden angerechnet werden. Ergänzend zu der Weiterbildung für psychiatrische Pflege wird diese Zusatzqualifikation über weitere 100 Stunden angeboten, dabei werden die Inhalte der Weiterbildung und der Zusatzqulifikaiton inhaltlich aufeinander abgestimmt.
Für hausinterne Bewerber bedeutet dies, dass sich die Gesamtzahl der Stunden um 100 auf 848 Stunden erhöht.
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Ansprechpartner
Institut für Bildung und Personalentwicklung Universitätsstr. 84
93053 Regensburg
Michael Heumader
Tel.: 0941/ 941-2183
Fax.: 0941/ 941-2175
e-mail: Michael.Heumader(at)medbo.de
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