Logo medbo Schlafmedizinisches Zentrum

Donnerstag, 09. September 2010    

  » Sitemap · Suche:  

  

  » Home · Aktuelles · Kliniken · Heime · Bildung · Wir über uns · Kontakt

   » English Version

Position:  / Kliniken / Klinik und Poliklinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie / Schlafmedizinisches Zentrum / BayGSM / Schlafprobleme?

   
           
 
   
 
   
 
   
 
   
 
   
 
   
 
   
 
   
 
   
 
     
 
     
 
     
 
     
 
     
 
     
 
     
 
     
 
     
 
     
 
     
 
     
 
     
 
     
 
     
 
     
 
     
 
     
 
     
 
     
 
     
 
     
 
     
 
       
 
       
 
       
 
       
 
       
 
     
 
   
 
   
 
   

Schlafprobleme

Schlafstörungen werden vom Betroffenen meist selbst erkannt, weil sie häufig mit Einschlaf- oder Durchschlafstörungen einhergehen. Es gibt aber auch Formen von Schlafstörungen, die sich nicht so ohne weiteres als Schlafproblem zu erkennen geben, weil der Schlaf  subjektiv als gut und ausreichend empfunden wird (z.B. bei der Schlafapnoe) oder Symptome vorliegen, die nicht gleich (zumindest nicht von Laien) eine primäre Schlafproblematik vermuten lassen (z.B. die Narkolepsie). Es kommt auch vor, dass Betroffene sich nicht im Klaren darüber sind, dass sie an den Folgen einer Schlafstörung leiden, weil die Symptome sich schleichend eingestellt haben, und sie diese dann oft als unveränderbar, gar schicksalhaft empfinden oder auf ihr fortgeschrittenes Alter zurückführen. Manchmal müssen aber auch erst Partner oder Freunde uns auf vorhandene Defizite aufmerksam machen, wobei der Betroffene nicht selten ungläubig eine vermutete Schlafstörung von sich weist.

 

Was ist aber nun zu tun, wenn sie ein Schlafproblem haben oder an einer Schlafstörung leiden?

 

Wir wissen, dass der Schlaf ein komplexer Vorgang in unserem Leben ist. Ein solch komplexer Vorgang kann daher leicht durch innere oder äußere Einflüsse gestört werden. Schlafexperten haben aus diesem Grund einige Hinweise und Regeln aufgestellt, die unter dem Begriff Schlafhygiene zusammengefasst sind. Sie sollten sich diese Hinweise und Regeln zur Schlafhygiene einmal ansehen. Auch wenn die alleinige Beachtung schlafhygienischer Maßnahmen eine Schlafstörung nicht immer beseitigt, so ist die Schlafhygiene allein oder in Kombinationen mit anderen Therapieformen doch eine gute Voraussetzung für einen erholsamen Schlaf.

 

Bestehen Schlafstörungen oder Schlafprobleme trotz schlafhygienischer Maßnahmen weiter, so sollten sie sich in erster Linie an ihren Arzt wenden und mit ihm das weitere Vorgehen besprechen. Ist die Ursache der Schlafstörungen bekannt, wird ihr Arzt die entsprechende Therapie mit ihnen besprechen und im beidseitigem Einvernehmen auch einleiten. Liegt die Ursache der Schlafstörungen nicht sicher fest, so wird man spezielle Untersuchungen machen müssen, mit denen man den Schlaf und die lebenswichtigen Funktionen (Atmung, Kreislauf) und andere Funktionen (Bewegungen) während des Schlafes messen kann.

 

Einige niedergelassene Ärzte und Kliniken bieten sog. Screening-Untersuchungen an, die als Vorstufe einer Untersuchung in einem Schlaflabor dienen. Fragen sie ihren Arzt, wer in ihrer Nähe eine solche Untersuchung machen kann. Bei einer solchen Untersuchung bekommen sie ein „Kästchen“ mit nach Haus, an das sie sich mit einigen Kabeln vor dem Zubettgehen anschließen. Das tut nicht weh und ist auch nicht gefährlich. Über Nacht werden nun in dem Kästchen einige Funktionen (Atmung, Schnarchen, Sauerstoffsättigung im Blut, Pulsfrequenz, Körperlage u.a.m.) im Schlaf aufgezeichnet, die der Arzt dann am nächsten Tag ausdrucken und beurteilen kann. Eine solche Untersuchung ermöglicht in vielen Fällen eine Vorentscheidung darüber, welche Art Schlafstörung vorliegen könnte, so dass die richtigen Folgeuntersuchungen eingeleitet werden können.

 

Lassen sich Schlafstörungen in der ambulanten Screening-Untersuchung  nachweisen, so sollte eine Anmeldung in einem Schlaflabor in ihrer Nähe erfolgen. Je nach Schlaflabor wird man ihnen zunächst einen ambulanten Termin zu einem Vorgespräch geben, oder sie nach Terminabsprache stationär für einige Tage aufnehmen. Hier wird dann eine vollständige Schlafuntersuchung (Polysomnographie) durchgeführt, in der auch der Schlaf selbst (Schlafstadien, Schlafdauer, Weckrekationen im Schlaf) beurteilt werden kann. Mit diesen Erkenntnissen und den übrigen Daten (EEG, EKG, Pulsfrequenz, Blutdruckverhalten, Sauerstoffsättigung im Blut, Atmung, Atmungsanstrengung, Schnarchen, Körperlage, Bewegung, u.a.m.) wird man in der Regel eine Diagnose stellen und ggf. eine Therapie einleiten können.

 

Werden in einer ambulanten Screening-Untersuchung keine Hinweise auf eine Schlafstörung gefunden, so heißt dies nicht, dass nicht doch eine Schlafstörung vorhanden ist. Wenn also trotz negativem ambulanten Untersuchungsergebnis Symptome einer Schlafstörung vorliegen oder der dringende Verdacht auf eine Schlafstörung besteht, sollte ebenfalls nach vorheriger Absprache mit ihrem Arzt der Kontakt zu einem Schlaflabor gesucht werden.

 

Schlaflabore der BayGSM finden sie über <<B>BayGSM-Labore>