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Mittwoch, 08. September 2010    

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Position:  / Kliniken / Klinik und Poliklinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie / Schlafmedizinisches Zentrum / BayGSM / Schlafstörungen

   
           
 
   
 
   
 
   
 
   
 
   
 
   
 
   
 
   
 
   
 
     
 
     
 
     
 
     
 
     
 
     
 
     
 
     
 
     
 
     
 
     
 
     
 
     
 
     
 
     
 
     
 
     
 
     
 
     
 
     
 
     
 
     
 
     
 
       
 
       
 
       
 
       
 
       
 
     
 
   
 
   
 
   

Schlafstörungen

Schlafstörungen liegen immer dann vor, wenn uns unsere Nachtruhe keinen erholsamen Schlaf beschert und der folgende Tag durch Müdigkeit, Konzentrationsschwäche, Reizbarkeit, Einschlafneigung, Kopfschmerzen, Antriebschwäche, Leistungsminderung und v.a.m. gekennzeichnet ist. Nach der Internationalen Klassifikation der Schlafstörungen ICSD (International Classification of Sleep Disorders) gibt es über 80 Diagnosen, die eine Schlafstörung hervorrufen können. Diese große Anzahl möglicher Ursachen zeigt uns auch, dass eine Schlafstörung kein einheitliches Krankheitsbild ist, sondern in vielen verschiedenen Facetten auftritt.

Nachfolgend ist die Klassifikation der Schlafstörungen nach der ICSD in ihre verschiedenen Kategorien und Untergruppen aufgelistet. Die Einteilung erfolgt in die vier Hautgruppen 1-4, wobei in der Gruppe der vorgeschlagenen Schlafstörungen solche Schlafstörungen aufgeführt sind, die zwar als solche verdächtig sind, deren Datenlage aber noch keine entgültige Entscheidung als sicher krankhafte Schlafstörung zulässt. Alle anderen Diagnosen der übrigen Gruppen sind anerkannte Diagnosen für Schlafstörungen.

 

  • Dyssomnien
  • Intrinsische Schlafstörungen
  • Extrinsische Schlafstörungen
  • Störungen der zirkadianen
  • Schlafrhythmik
  • Parasomnien
  • Aufwachstörungen S
  • törungen des Schlaf-Wach-Überganges
  • REM-Schlaf-assoziierte
  • Parasomnien
  • Andere Parasomnien
  • Schlafstörungen bei körperlichen/psychatrischen Erkrankungen
  • Bei psychischen Störungen
  • Bei neurologischen Erkrankungen
  • Bei anderen körperlichen Erkrankungen Vorgeschlagene Schlafstörungen

 

Als Dyssomnien werden Schlafstörungen bezeichnet, die durch Einschlaf- oder Durchschlafprobleme oder durch eine übermäßige Schläfrigkeit gekennzeichnet sind. Während die intrinsischen Schlafstörungen durch den Betroffenen selbst verursacht sind, sind die extrinsischen Schlafstörungen durch Einflüsse von außen vermittelt. Die dritte Untergruppe der Dyssomnien bezieht sich auf Störungen des Schlafrhythmus, der sowohl durch innere (intrinsisch) als auch durch äußere (extrinsische) Faktoren gestört werden kann.

Parasomnien sind Schlafstörungen, die den Schlaf begleiten, quasi während des Schlafens in besonderen Schlafstadien oder Schlafstadienwechsel auftreten. Hervorgerufen werden diese Schlafstörungen durch eine Aktivierung des Zentralnervensystems, sie unterbrechen den Schlaf und äußern sich in der Regel durch körperliche Bewegungen. Einige Schlafstörungen gehen bei der Weckreaktion aber auch mit Verwirrtheitszuständen oder intensiver Angst einher.

In der dritten Hauptgruppe der internationalen Klassifikation sind alle die Schlafstörungen zusammengefasst, die nicht durch eine primäre Schlafstörung selbst hervorgerufen werden, sondern die zusätzlich als Folge einer anderen Erkrankung auftreten. Hierbei handelt es sich entweder um eine psychiatrische Erkrankung, eine neurologische Erkrankung, die eine Schlafstörung hervorrufen kann, oder um andere körperliche Erkrankungen, die den beiden erstgenannten Erkrankungen nicht zugehören.

Die vollständige Auflistung aller Diagnosen aus der aktuellen ICDS-Version können Sie unter einsehen.