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Home, sweet home ...

Tipps für alle, die allein zuhaus sind ... und gesund bleiben wollen!

Corona bedeutet: Kontakte reduzieren, Abstand halten, zuhause bleiben. Für Singles und Alleinwohnende kann aus Alleinsein schnell Einsamkeit werden. Doch was tun, wenn einem langsam, aber sicher die Decke auf den Kopf fällt, und man das Gefühl hat, die Sorgenfalten werden immer tiefer? Wir haben sechs Tipps zusammengestellt, die beim Zuhause-gesund-bleiben unterstützen können.

Tipp 1: Struktur im neuen Alltag

Gestalten Sie sich Ihren Tag so, als ob Sie wie sonst auch Ihrer üblichen Arbeit nachgehen. Vielleicht sind Sie ja im Homeoffice? Bingo! Ansonsten definieren Sie einen fixen Zeitpunkt am Vortag - oder vielleicht erst beim Frühstück - wo Sie sich ein Pensum für Job, Haushalt oder sonstige Aufgaben überlegen. So starten Sie vorbereitet in den Tag. Und das gibt Sicherheit! Nicht vergessen: Planen Sie Pausen und Ihren Feierabend genauso wie sonst im Beruf.

Tipp 2: Gesund schlafen, gesund essen

Ausreichend Schlaf und eine gesunde, ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung sind wichtig für unser körperliches Wohlbefinden. Die Zeit daheim fühlt sich anfangs oft an wie Ferien, und Lieferservice, Instant-Food, Snacks sowie unregelmäßige Schlafenszeiten schleichen sich ein. Nicht gut! Wie wäre es mal mit Nüssen statt Chips? Oder Sie testen das eine Rezept, das Sie schon immer für sich kochen wollten? Organisieren Sie ein Wellness-Menue oder ein Picknick auf dem Balkon für sich selbst - das schmeckt gut und tut gut. Selbstgekochtes Essen hat zwei große Vorteile: Es hat in aller Regel eine geringere Kaloriendichte, und weil Kochen Arbeit ist, verbraucht man dabei schon Energie. Ganz wichtig: (Wasser) trinken nicht vergessen! Mit dem Schlafen ist es ähnlich: Geben Sie auch Ihrem Schlaf eine Routine. Ihr Körper liebt Routinen!

Tipp 3: Bewegung ist das A und O

Wer kennt es nicht: Ihnen ist langweilig. Man rollt dann aus dem Bett, auf die Couch und wieder zurück. Dabei ist Bewegung das A und O, um den Kreislauf anzukurbeln und den Kopf richtig frei zu bekommen. Man muss über Nacht kein Marathonläufer werden. Dehnen, Stretchen oder leichte Übungen mit dem eigenen Körpergewicht kann jeder in seinem neuen Alltag unterbringen (Siehe Tipp 1). Die warmen Temperaturen laden ein zu ausgedehnten Spaziergängen an der frischen Luft. Viele Fitnessstudios bieten über youtube, Facebook oder eigene Kanäle aufgezeichnete oder Live-Kurse an, die man in den eigenen vier Wänden testen kann. Verlegen Sie also einfach die neue Zumba-Stunde oder die Yoga-Session ins Wohnzimmer, in Ihren Garten oder auf den Balkon.

Tipp 4: Zeit für sich nutzen

Die Wohnung grundsanieren? Dachboden oder Keller ausmisten? Stecken Sie sich kleine und realistische Ziele. Sie müssen nicht gleich das ganze Haus renovieren. Schnüren Sie sich moderate Pakete. Wie wäre es damit, den Kleiderschrank neu zu sortieren? Oder endlich die Papierablage fertig stellen, die schon lang auf Erledigung wartet? Häkchen an To-Do-Listen tun der Seele gut, aber eben nur, wenn nicht Zuviel oder Unerreichbares auf der Liste steht. Belohnen Sie sich doch nach jedem Haken auf Ihrer Liste mit einem Geschenk an sich selbst: Gönnen Sie sich einen Bestseller, den Sie schon lange lesen wollten, legen Sie sich in die Badewanne. Oder beginnen Sie endlich ein Herzens-Projekt: Vielleicht ist das ein Online-Sprachkurs, um eine weitere Fremdsprache zu erlernen? Vielleicht wollten Sie immer schon mal im eigenen Atelier malen? Rosen züchten? Die alte Modelleisenbahn aufbauen? Schaffen Sie so den Ausgleich zwischen To-Do`s und Dingen, die Ihnen guttun.

Apropos Langeweile: Sie ist vielleicht lästig, aber sie ist gut für uns! In reizarmen Phasen hat unser Gehirn Gelegenheit, aufzuräumen und sich neu zu strukturieren - dann entsteht wie aus dem Nichts neue Inspiration.

Tipp 5: Kontakt halten

Gerade bei Alleinlebenden ist die häusliche Isolation eine Herausforderung: Die Familie, gute Gespräche mit Freunden, Zeit mit den Liebsten fehlt. Nutzen Sie soziale Medien, Chats oder Video-Telefonie, um mit Ihren Liebsten in Kontakt zu bleiben. Warum sich nicht zum Sonntags-Brunch per Video verabreden? Austausch mit Freunden und der Familie tut gut und gibt Ihnen die Möglichkeit, Frust und Ängste loszuwerden. Da war doch die Schulfreundin oder der Arbeitskollege, die sie aus den Augen verloren haben - rufen Sie an, schicken Sie eine Email, schreiben Sie einen Brief! Planen Sie jeden Tag Zeit für Ihr persönliches Kontakthalteprogramm ein.

Tipp 6: Dance for me

Der Frust über die eigenen vier Wände ist heute besonders groß, der Alltag fällt schwer und Sie vermissen Ihr soziales Umfeld? Dann Radio an und Abtanzen! Tanzen Sie sich den Frust zu Ihrer Lieblingsmusik richtig von der Seele.


Das Glas ist halb voll, nicht halb leer

Die Ausgangsbeschränkungen erinnern jeden daran, wie wertvoll unser normaler Alltag und unsere Freiheiten für uns sind. Fokussieren Sie auf die Freiheiten, die wir  - gottseidank - immer noch haben! Freuen Sie sich auf die Zeit nach dem Lockdown, auf Ihre Freunde und Familie oder den lang geplanten Ausflug.

Aber Achtung! Wenn Ihre Gedanken schwer werden, sich Ihre Stimmung soweit eintrübt, dass Sie in eine Depression abrutschen könnten: Holen Sie sich Hilfe! Und wenn Sie mit dem Gedanken spielen, sich etwas anzutun: Bitte wenden Sie sich umgehend an uns, Kontaktoptionen für den Krisenfall finden Sie auf unserer Homepage.

 

Bildnachweis: C. Rangizz über Fotolia

 


 

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