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Familienbewusstsein als Strategie

medbo lud zum Netzwerktreffen für das Gesundheitswesen

Der drohende Fachkräftemangel macht auch vor dem Gesundheitswesen nicht Halt. Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen suchen gemeinsam nach kreative Lösungen um Mitarbeiter für Gesundheitsberufe zu begeistern und damit die Versorgung aller Patienten auch in Zukunft sicherzustellen. Zum gemeinsamen Gedankenaustausch lud daher die medbo Vertreter anderer Einrichtungen zu einem bundesweiten Netzwerktreffen.

Der kreative Umgang mit der Vereinbarkeit von Beruf und Familie im Gesundheitswesen beschäftigt Personalverantwortliche aus Krankenhäusern in ganz Deutschland. Daher lag beim ersten Netzwerktreffen speziell für das Gesundheitswesen das Augenmerk auf Praxisbeispielen und einem intensiven Erfahrungsaustausch. In seiner Begrüßung skizzierte Vorstand Dr. Dr. Helmut Hausner die medbo mit ihren fast 2900 Mitarbeitern. Von 240 Führungskräften arbeiten 40 in Teilzeit, darunter auch acht Männer. Wie das funktionieren kann und welche Erfahrungen die medbo damit macht, berichtete der Direktor Personal, Horst Meisinger, am Beispiel Jobsharing bei Ärzten und Verwaltungsmitarbeitern.


Die erfahrene Auditorin der berufundfamilie Service GmbH, Daniela Scheurlen, stellte das Prinzip einer lebensphasenorientierten Personalpolitik als Schlüssel zur Arbeitgeberattraktivität vor. Wie Pflegekräften und Ärzten die Arbeit am Patienten bis zum Eintritt in die Rente ermöglicht werden kann, berichtete der Pflegedirektor am städtischen Klinikum Karlsruhe, Josef Hug.
Am Ende der Veranstaltung stand für alle Teilnehmer die Erkenntnis, dass nur solche Klinken dauerhaft Spitzenmedizin für ihre Patienten anbieten können, die auch die familiären Belange ihrer Mitarbeiter berücksichtigen.