Zum Inhalt springen
bauplatzbesichtigung_kjjpp-weiden.JPG

Ausbau der psychiatrischen Versorgung in der nördlichen Oberpfalz

Bauplatz für Kinder- und Jugendpsychiatrie in Weiden gefunden

Eine beschlossene Sache. Nach über 20 Jahren soll die medbo Kinder- und Jugendpsychiatrie (KJPP) in Weiden ein neues Zuhause erhalten. Ein geeignetes Grundstück ist bereits gefunden. Bezirkstagspräsident Franz Löffler und Bezirkstagsvizepräsident Lothar Höher luden zur Bauplatzbesichtigung des zukünftigen Neubaus ein.

Gleich zu Beginn verlautbarte der Bezirkstagspräsident seine Freude darüber, dass das Projekt „Neubau KJPP“ nun in die nächste Runde starten kann. „Der so wichtige Ausbau der psychiatrischen Versorgung in der Oberpfalz geht weiter voran“. Nach wie vor wird sich die KJPP in kürzester Entfernung zum Klinikum Weiden befinden. Somit ist die Nähe zur somatischen Medizin gewährleistet. „Die bewährte Zusammenarbeit mit dem Klinikum Weiden, kommt sowohl den Patienten als auch dem Personal zu Gute und soll daher unbedingt fortgesetzt werden“, betonte Löffler ausdrücklich. Die geplante Tagesklinik für Erwachsene wird später das bisherige KJPP Gebäude in der Sebastianstraße beziehen.

Erstmals vollstationäre Behandlung für Kinder und Jugendliche in Weiden möglich
Mit dem Neubau wird zugleich das Behandlungsangebot erweitert. Neben den ambulanten und teilstationären Behandlungsformen wird die neue KJPP über 32 Betten verfügen. Somit ist erstmals eine vollstationäre Behandlung vor Ort möglich. Acht der 32 Betten sind für suchtkranke Jugendliche vorgesehen. Die Kapazität der Tagesklinik wird von zwölf auf 18 Plätze aufgestockt.

Neue Anlaufstelle für Erwachsene
Die neue Tagesklinik für Erwachsene wird 15 Plätze zur Verfügung haben. Hier können Patienten tagsüber behandelt und betreut werden und abends wieder nach Hause gehen. Somit gibt es dann auch in Weiden eine neue Anlaufstelle für erwachsene Menschen mit psychischen Erkrankungen. „Die Bevölkerung soll wissen, egal ob jung oder alt, in Weiden wird einem geholfen“, so Löffler.

Hohe Investition in die Behandlung psychischer kranker Kinder und Jugendlicher
Nach heutigem Planungsstand kann 2019 mit bauvorbereitenden Maßnahmen begonnen werden. Die Gesamtmaßnahme wird ca. dreieinhalb Jahre dauern und wird mit rund 18,5 Millionen Euro veranschlagt.