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Nach der Einführungsveranstaltung zum ersten Schultag wechseln die 25 angehenden Pflegefachkräfte pandemiebedingt in den Distanzunterricht. © medbo / Astrid Herzog

Erster Aprilstart an den medbo Pflegeschulen

25 angehende Pflegefachmänner- und frauen begrüßt – darunter auch vier Umschüler:innen

Regensburg. Kein Aprilscherz: Am 01.04.2021 feiern die medbo Pflegeschulen am Bezirksklinikum Regensburg gleich mehrere Premieren. Zum ersten Mal starten dort 25 angehende Pflegefachfrauen und -männer schon im Frühjahr die generalistische Ausbildung. Darunter auch vier Umschüler:innen, mit denen die medboeigene Aktion „Plan P“ ebenfalls erstmalig startet. 

Ob pandemiebedingter Arbeitsplatzverlust, längere Auszeit oder gesundheitliche Einschränkung. Es gibt viele Gründe für eine berufliche Neuorientierung. „Zugleich ist unser Bedarf an engagiertem Pflege-Nachwuchs größer denn je“, berichtet Christine Denk. Für die Schulleiterin der medbo Pflegeschulen liegt die Besonderheit ihres Programms auf der Hand. Sicher, sinnstiftend, systemrelevant: „Mit unserem Plan P bieten wir eine echte Chance, in eine bessere berufliche Zukunft mit Vergütung nach TVöD zu starten. Einen Plan Pflege sozusagen.“ Die AZAV-Zertifizierung der Schulen ermöglicht den Umschüler:innen die Förderung durch einen Bildungsgutschein. Darüber hinaus sorgen Mentoring-Programm, Lerngruppen oder Medienführerschein für einen möglichst reibungslosen Wiedereinstieg in den Lernalltag. Auch Saskia Mewis aus Wiesent hat das überzeugt. „Ich wollte schon länger in den sozialen Bereich wechseln“, sagt die 27-jährige. „Und gerade die Psychiatrie mit den Menschen und ihren Geschichten dahinter fasziniert mich total.“ Die gelernte Einzelhandelskauffrau arbeitete zuletzt rund fünf Jahre in der Produktion eines Regensburger Industrieunternehmens. Bei der medbo nutzt sie jetzt die Umschulung in die Pflege zur beruflichen Umorientierung.

Alle angehenden Pflege-Expert:innen erwarten drei Jahre voller fundierter Theorie und lehrreicher Praxis. Vom (virtuellem) Klassenzimmer über das hauseigene Hightech-Übungslabor „Skills-Lab“ bis hin zu den Praxiseinsätzen in verschiedenen medizinischen Bereichen. Sie lernen das gesamte Spektrum der stationären und ambulanten Pflege kennen, zu verstehen und anzuwenden. Und auch nach dem Staatsexamen sind die Möglichkeiten vielfältig. Dafür legt die Übernahmequote von bis zu 100 Prozent eine erste Basis. Doch es geht noch weiter, individuelle Weiterentwicklung steht im Fokus. Beispielsweise durch verschiedene Fachweiterbildungen am hauseigenen Institut für Bildung und Personalentwicklung oder durch den berufsbegleitenden Studiengang B.Sc. Pflege Psychiatrie – von der medbo und der Hochschule Döpfer gemeinsam konzipiert.

Mit 270 Ausbildungsplätzen sind die medbo Pflegeschulen am Bezirksklinikum Regensburg eines der größten und modernsten Ausbildungszentren in der Oberpfalz. Die Berufsfachschulen bilden am Standort Regensburg sowohl für die medbo, als auch für das Klinikum der Universität Regensburg, Asklepios Kliniken und die Lebenshilfe Regensburg aus. Die nächsten Kursstarts der dreijährigen Pflegeausbildung sowie der einjährigen Ausbildung als Pflegefachhelfer:in finden am 14.09.2021 statt. „Wir befinden uns bereits mitten in der Bewerbungsphase und freuen uns auf noch viele weitere Zuschriften – egal ob von Ein- oder Umsteigern“, sagt Schulleiterin Denk. Weitere Informationen unter medbo.de/pflegeschule.

Bildunterschrift: Nach der Einführungsveranstaltung zum ersten Schultag wechseln die 25 angehenden Pflegefachkräfte pandemiebedingt in den Distanzunterricht. © medbo / Astrid Herzog