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Patienten-Info: Hilfe bei Tinnitus – live im TV

Über drei Millionen Menschen in Deutschland leiden unter Tinnitus. Weltweit sind es rund zehn Prozent der Bevölkerung. Eine komplette Heilung ist schwierig. Linderung aber in den meisten Fällen möglich. Hier hat die Forschung mittlerweile deutliche Fortschritte gemacht. Der mdr berichtet live.

Prof. Langguth, Chefarzt an der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Universität Regensburg am Bezirksklinikum Regensburg medbo, stellt in der mdr-Sendung „Hauptsache gesund“ neue Therapieansätze bei Tinnitus vor. Als Leiter des Tinnituszentrums Regensburg erklärt Prof. Langguth, wie Apps zu einer Linderung bei Tinnitus beitragen können. Tinnitus-Patienten erhalten wichtige Informationen über den aktuellen Stand der Forschung. Neue Forschungsprojekte untersuchen völlig neue Ansätze, um Betroffenen zu helfen. 
Beiträge mit Tinnitus-Patienten zeigen zudem, auf welchen Wegen diese Betroffenen Linderung gefunden haben, und wie unterschiedlich zugleich die Ursachen für Ohrgeräusche sein können. 


Termin
Donnerstag, 28. Mai 2020

Uhrzeit    
21.00 Uhr

TV-Sender
Mitteldeutscher Sender – mdr

Infos
t1p.de/d7pb 

Hintergrund Tinnituszentrum Regensburg
Das Tinnituszentrum Regensburg wurde 2007 als Kooperation zwischen der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Universität Regensburg am Bezirksklinikum und der Hals-Nasen-Ohren-Klinik des Universitätsklinikums Regensburg ins Leben gerufen. Ziel des Tinnituszentrums Regensburg ist die bestmögliche individuelle Behandlung von Patienten, die an Ohrgeräuschen leiden. Um den vielfältigen Aspekten des Tinnitus auch in der Patientenversorgung Rechnung zu tragen, erfolgt im Tinnituszentrum Regensburg multimodale Diagnostik mit Hals-Nasen-Ohren-ärztlicher, audiologischer, psychologischer, psychiatrischer, physiotherapeutischer, zahnärztlicher und bildgebender Befunderhebung. Im Rahmen einer multidisziplinären Fallkonferenz wird für jeden Patienten ein individueller Therapieplan entwickelt. Dabei kommen u.a. psychotherapeutische, physiotherapeutische und medikamentöse Verfahren sowie elektrische und magnetische Stimulation zum Einsatz. Die enge Verbindung mit aktueller neurowissenschaftlicher Forschung schafft die beste Ausgangsbasis für eine möglichst effektive und individuelle Patientenversorgung auf der Grundlage neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse. Weitere Infos: www.tinnituszentrum-regensburg.de