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Neuroonkologische Ambulanz

Die Klinik für Neurologie spielt im Regensburger Zentrum für Hirntumoren (ZHT) am Bezirksklinikum und Universitätsklinikum Regensburg und in der Regensburger Wilhelm Sander-Therapieeinheit NeuroOnkologie eine tragende Rolle.

Unser vorrangiges Ziel ist es, eine an die persönliche Situation unserer Patienten angepasste individuelle Diagnostik und Therapie durchzuführen und Sie auf Ihrem Weg durch die Erkrankung individuell und engmaschig zu begleiten. Besonderen Wert legen wir dabei auch auf die Berücksichtigung von Begleitaspekten wie Symptommanagement, psychoonkologische Beratung und palliativmedizinische Versorgung. Deshalb findet unsere Diagnostik und Therapie immer im Netzwerk aller Behandlungspartner in der Wilhelm Sander-Therapieeinheit und in enger Kooperation mit dem Hausarzt und den weiteren behandelnden Ärzten statt.

Häufige Fragestellungen betreffen:

  • Behandelt werden alle Patienten mit primären Tumoren des zentralen Nervensystems (Tumoren, die direkt im Gehirn oder Rückenmark entstehen). Hierzu gehören zum Beispiel Meningeome, Ependymome, Gliome, Glioblastome und Medulloblastome.
  • Die Beratung von Patienten mit Hirnmetastasen erfolgt innerhalb des Netzwerks des ZHT.
  • Für eine Reihe weiterer Patientengruppen mit Folgen durch Tumorerkrankungen oder ihre Behandlung, z.B. mit paraneoplastischen Syndromen oder graft versus-host Erkrankungen, besteht innerhalb der Klinik für Neurologie ebenfalls eine hohe Expertise link Neuroimmunologie.

Unsere Ambulanz bietet folgende Leistungen an:

  • Die Behandlung von Hirntumorpatienten mit Medikamenten wird in ambulanten, tagesklinischen und stationären Behandlungseinheiten durchgeführt. Es werden alle etablierten medikamentösen Behanldungsverfahren angeboten. Die Behandlung erfolgt je nach Therapiesituation in einer interdisziplinären Ambulanz bzw. Tagesklinik zusammen mit dem UKR oder in der Hirntumorambulanz am BKR.
  • Zudem werden in der Klinik für Neurologie zahlreiche klinische Studien durchgeführt. Dabei wählen wir möglichst vielversprechende Ansätze aus, von denen die beteiligten Patienten auch direkt profitieren können. Selbstverständlich werden alle Patienten mit dem am besten für sie geeigneten Therapieansatz, auch außerhalb klinischer Studien, behandelt.
  • Eine Besonderheit ist das Angebot von Härtefallprogrammen bei vielversprechenden medikamentösen Ansätzen, die noch nicht für die Behandlung zugelassen sind.
  • Außerdem unterstützen wir unsere Patienten engagiert bei der Beantragung vielversprechender neuer Medikamente im off label-use bei den Krankenkassen.

Behandlungsablauf:

Das Behandlungsprinzip basiert auf einer wöchentlichen neuroonkologischen interdisziplinären Fallkonferenz (TumorBoard), in welcher alle Patienten mit Hirntumoren von Ärzten aller beteiligten Kliniken und Institute besprochen werden. Alle Patienten mit interdisziplinären Fragestellungen werden anschließend in dieWilhelm Sander-Therapieeinheit NeuroOnkologie oder eine der Spezialambulanzen der beteiligten Behandlungspartner einbestellt.

Beratung für Patienten, Angehörige und Behandlungspartner:

Die Beratung für Hirntumorpatienten richtet sich an Patienten, deren Angehörige sowie Ärzte, die sich mit der Therapie von Hirntumorpatienten befassen. Am besten schreiben Sie uns eine E-Mail unter neuroonkologie@medbo.de und hinterlassen Ihre Telefonnummer; wir rufen Sie innerhalb von spätestens drei Arbeitstagen zurück. Sie können uns auch direkt unter den Nummern Telefon 0941 941-8464; Fax 0941 941-3292 kontaktieren. Unter diesen Nummern sind wir allerdings nur Montag bis Freitag zwischen 09:00 Uhr und 13:00 Uhr erreichbar.

Anmeldung zur interdisziplinären und neurologischen Hirntumorambulanz

Anmeldung:
Ambulantes Fallmanagement NeuroOnkologie
Tel.: 0941 941-8464

Kontakt

Leitung

Prof. Dr. Peter Hau
Leiter Wilhelm Sander-Therapieeinheit NeuroOnkologie
Oberarzt

Dr. Elisabeth Bumes
Oberärztin

Studienbüro und Projektkoordination NeuroOnkologie

Heike Weißwange
Studienkoordinatorin

Birgit Hirschmann
Studienkoordinatorin und QMRB NeuroOnkologie