überraschend trialogisch

Patient:in - Angehörige - medbo

Studien belegen: Angehörige sind für den Genesungsverlauf der Patienten in, aber auch nach der Klinik wichtig. Für eine ganzheitliche Behandlung ist daher die Einbeziehung der Angehörigen für die medbo von großer Bedeutung. Angehörige sind Teil des medbo Netzwerks.

Die schwere Erkrankung eines Familienmitglieds hat aber meist auch Folgen für das ganze Familiensystem. Nicht selten brauchen Angehörige selbst Hilfe. 

Auch hier unterstützen die medbo und ihr außerklinisches Netzwerk mit Partnern aus dem biopsychosozialen und medizinisch-pflegerischen Bereich sowie erfahrenen Angehörigen selbst. 

Mit den auf dieser Seite hinterlegten Informationen und Adressen möchten wir Sie, die Angehörigen, auf Ihrem Weg begleiten und unterstützen. Sie haben noch Fragen oder Hinweise: Schreiben Sie uns an klinikmarketing@medbo.de.

Die häufigsten Fragen zu diesem Thema - und kurze Antworten

Mein Angehöriger muss ins Krankenhaus - wie helfe ich ihm dabei, was kann ich tun?
Als Eltern eines noch nicht volljährigen Kindes oder wenn der Patient dies wünscht, haben Sie als Angehörige eine wichtige Rolle vor, während und nach der Klinik. Gemeinsam mit dem Verein der Angehörigen psychisch Kranker (ApK) Regensburg e.V. und dem Betroffenenverein irren ist menschlich e.V. hat die medbo eine kleine Handreichung mit nützlichen Informationen und Hilfestellungen gerade für Angehörige entwickelt. Sie finden alle Informationen hier.

Was tun, wenn ein Patient nicht möchte, dass die Klinik Angehörige informiert?
Bei seiner Aufnahme in die Klinik kann jeder mündige Patient der Klinik gestatten, dass Angehörige über den Aufenthalt, die Diagnose und/oder über die Therapie informiert werden. Sollte er dies ablehnen, sind alle medbo Mitarbeitenden im Rahmen der ärztlichen Schweigepflicht zu absoluter Diskretion verpflichtet. Dies ist eine belastende Situation für Angehörige. Sie sollten sich aber immer klarmachen: Dies ist in aller Regel der spezifischen Erkrankung geschuldet, mit fortschreitender Therapie kann sich die Haltung des Patienten auch wieder ändern.

Welche Krankheit hat mein Angehöriger und wie gehe ich damit um?
In unseren Einrichtungen informieren wir Angehörige in sogenannten Angehörigenedukationsterminen über Krankheitsbilder aus Psychiatrie und Neurologie. Fragen Sie auf den Stationen nach. Sie können selbstverständlich auch die für Ihren Angehörigen benannte Bezugspflegekraft und die behandelnden Ärzte fragen. Viele Begriffe klären wir auch in unserem kleinen medbowiki.

Wie kann ich mich auf die Pflege oder überhaupt auf den neuen Alltag nach der Klinik/Reha vorbereiten?
Das Regensburger Zentrum für Neurologische Rehabilitation bietet Angehörigen Schulung zur praktischen Pflege an. Grundsätzlich stehen die Sozialdienste der Kliniken sowie das Entlassmanagement auch den Angehörigen von Patienten zur Seite: Mit Informationen, Beratung und Unterstützung etwa bei Anträgen aller Art.

Wo bekomme ich als Angehörig:e außerhalb der Klinik Hilfe?
Es gibt viele Angebote gerade auch für Angehörige. 

  • Einige unserer Kliniken haben Angehörigengruppen, die auch nach dem Klinikaufenthalt für Angehörige offen stehen.
  • Es gibt den Verein der Angehörigen Psychisch Kranker ApK
  • Die meisten Selbsthilfe-Angebote für Patienten haben eine Entsprechung für Angehörige

Wir haben für Sie auf dieser Seite unter Austausch & Hilfestellung entsprechende Kontakte gelistet.

Und wer schützt mich als Angehörige:r?
Ist ein Familienmitglied schwer und/oder chronisch erkrankt, bedeutet dies oft einen veränderten Familienalltag. Deshalb ist es sehr wichtig, dass die Angehörigen selbst gesund bleiben - auch wenn die Pflege sehr belastend ist. Einige unserer Kliniken bieten Programme für Kinder psychisch kranker Eltern beziehungsweise Eltern psychisch kranker Kinder an. Auch bei den Gesundheitsämtern, den Krankenkassen und auf den Selbsthilfe-Plattformen gibt es viele Möglichkeiten. Aber der Dreh- und Angelpunkt sind die Angehörigen selbst: Achten Sie auf sich und Ihre persönlichen mentalen und körperlichen Grenzen.

Austausch & Hilfestellung

Angehörigengruppe Psychiatrie am Zentrum für Psychiatrie Cham

Die Angehörigengruppe trifft sich einmal monatlich. Die Termine finden dienstags von 17:30 bis etwa 19:00 Uhr statt und werden auf der Klinikseite aktuell gehalten.
Kontakt: Sonja Ullmann, Stationsleitung, Fon +49 (0) 9971/76655-9602


Beratung für Kinder und Jugendliche mit psychisch kranken Eltern am Zentrum für Psychiatrie Cham

Die Erziehungsberatungsstelle Cham berät einmal monatlich vor Ort im Zentrum für Psychiatrie Cham Kinder und Jugendliche psychisch kranker Eltern (mit Einverständnis der Eltern):
Kontakt über die Leitstelle/Rezeption des Zentrums | Fon +49 (0) 9971/76655-0 


Angehörigenkontakt für Psychose-Erkrankungen am medbo Bezirksklinikum Regensburg

Matthias Klein (Fachkrankenpfleger für Psychiatrie), Fon +49 (0) 151/58264559matthias.klein[at]medbo.de 


Angehörigensprechstunde des Vereins Angehöriger psychisch Kranker e.V. (ApK) am medbo Bezirksklinikum Regensburg

Jeden dritten Mittwoch im Monat von 15:30 bis 17:30 Uhr
Kontakt & Anmeldung: 
Fon +49 (0)151/57983702 von Montag bis Freitag zwischen 08:30 und15:00 Uhr


Beratung SpDi und KoKi am medbo Bezirksklinikum Regensburg

Kontakt & Anmeldung: Erster Kontakt mit den Beratungsangeboten der Sozialpsychiatrischen Dienste (SpDi) sowie der Koordinierenden Kinderschutzstelle (KoKi) - kostenfrei und auf Wunsch auch anonym.
Fon +49 (0) 941/941-1200 (Psychiatrische Institutsambulanz)


DrugStop Regensburg: Gesprächsgruppe für Angehörige von Konsumenten illegaler Drogen

Jeden ersten Mittwoch im Monat von 19:00 bis 20:30 Uhr in den Räumen der Drugstop Drogenhilfe e. V. in der Landshuter Str. 43, Regensburg. Die Gruppe wird sozialpädagogisch und ärztlich begleitet.
Kontakt & Anmeldung: Substitutionsambulanz am medbo Bezirksklinikum Regensburg, Martin Wismath (Dipl.-Sozialpäd. (FH))
Fon +49 (0) 941/941-2556.
Wenn der reguläre Termin auf einen Feiertag fällt, ist ein vorheriger Anruf sinnvoll, da der Termin dann eventuell verschoben wird. Ein Beratungsgespräch vor der ersten Teilnahme ist gerne möglich.

Angehörigen-Café am medbo Bezirksklinikum Regensburg

Moderierter, monatlicher Gesprächskreis mit Pflegekräften und der evangelischen Klinikseelsorge
Kontakt: Thomas Beie (Krankenpfleger für Rehabilitation Station 24c), Fon +49 (0) 941/941-3700 | Thomas.Beie[at]medbo.de


Kurs für pflegende Angehörige am medbo Bezirksklinikum Regensburg

Tageskurs mit Pflegekräften; zweimal jährlich
Kontakt: Jasmin Calderon-Bezwald (Krankenschwester für Intensivpflege, Dipl. Soz-Päd.), Fon +49 (0) 941/941-3630Jasmin.Calderon-Bezwald[at]medbo.de


Anleitung von Angehörigen am Patientenbett am medbo Bezirksklinikum Regensburg

Anleitung durch eine Pflegekraft, nach direkter Terminvereinbarung mit den Angehörigen - bei Bedarf beziehungsweise kontinuierlich während des stationären Aufenthaltes, zum Beispiel als Vorbereitung einer Wochenendbeurlaubung oder zur besseren Integration ins häusliche Umfeld nach Entlassung.
Kontakt: Bitte sprechen Sie das Pflegefachpersonal auf den einzelnen Stationen des Zentrums für Neurologische Rehabilitation an (direkte Absprache mit den Angehörigen der aktuell stationär behandelten Patient:innen/Bewohner:innen)


Geplante Angehörigengespräche am medbo Bezirksklinikum Regensburg

Momentan Testphase für wöchentliche Sprechstunde
Kontakt: Thomas Beie (Krankenpfleger für Rehabilitation), Fon +49 (0) 941/941-3700 | Thomas.Beie@medbo.de


Veranstaltungen für Patient:innen, Bewohner:innen, Angehörige und Mitarbeiter:innen des Zentrums für Neurologische Rehabilitation am medbo Bezirksklinikum Regensburg

Etwa einmal im Monat, zum Beispiel Konzerte.

Kontakt: Thomas Beie (Krankenpfleger für Rehabilitation Station 24c), Fon +49 (0) 941/941-3700 | Thomas.Beie[at]medbo.de


Offenes Singen am Zentrum für Neurologische Rehabilitation am medbo Bezirksklinikum Regensburg

Einmal wöchentlich für Patient:innen, Bewohner:inn, Angehörige und Mitarbeiter:innen
Kontakt: Melanie Helmer-Kopold (Musiktherapeutin), Fon +49 (0)151/42249670Melanie.Helmer-Kopold[at]medbo.de


Gesprächsgruppe für Angehörige von Menschen mit Schädel-Hirn-Verletzung, medbo Bezirksklinikum Regensburg

Kontakt: Weitere Informationen über KISS Regensburg, Fon +49 (0) 941/599-388-610kiss.regensburg[at]paritaet-bayern.de 


Beratungsstelle des Vereins "zweitesLEBEN" e.V. für Angehörige von Menschen mit Schädel-Hirn-Verletzungen

Neurologisches Nachsorgezentrum  "zweitesLEBEN" am medbo Bezirksklinikum Regensburg (HAUS 30, Raum U 02).
Kontakt: Fon +49 (0) 941/941-3880info[at]zweiteslebenev.de

Die Koordinierende Kinderschutzstelle (KoKi)

KoKi berät direkt in unseren Einrichtungen - kostenfrei und auf Wunsch auch anonym.

  • Bezirksklinikum Regensburg
    Kontakt & Anmeldung: Erster Kontakt über die Psychiatrische Institutsambulanz | Fon +49 (0) 941/941-1200
  • Zentrum für Psychiatrie Cham
    Kontakt über die Leitstelle/Rezeption des Zentrums | Fon +49 (0) 9971/76655-0 

Erziehungsberatungsstellen 

  • Hier finden Sie eine Übersichtskarte mit Standorten und Adressen der Erziehungsberatungsstellen Oberpfalz

Angehörigenvereine


Selbsthilfeberatung in Bayern und in der Oberpfalz - für Patient:innen und Angehörige

Die Selbsthilfekontaktstellen beraten kostenlos und vertraulich Personen, die an Selbsthilfe interessiert sind. Sie vermitteln Kontakte zu bestehenden Selbsthilfegruppen (SHG)


Sozialpsychiatrische Dienste

Sozialpsychiatrische Dienste (SpDi) sind Beratungsstellen für Menschen in Krisen, mit psychischen Problemen, mit psychiatrischen Erkrankungen und Behinderungen, aber auch für deren Umfeld, das heißt die Angehörigen, Freunde oder Kolleg:innen. Die Dienste arbeiten niedrigschwellig, das heißt ohne Formalitäten, kostenlos und die Mitarbeiter:innen stehen unter Schweigepflicht – die Beratung kann auf Wunsch auch anonym erfolgen.

  • Eine Übersicht der Angebote in der Oberpfalz finden Sie hier

Erziehungsberatungsstellen

Erziehungs-, Jugend- und Familienberatung unterstützt und begleitet Eltern bei Fragen der Erziehung, des familiären Zusammenlebens und im Hinblick auf die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen. Kinder und Jugendliche können auch selbst Hilfe und Förderung erhalten. Die Beratung ist freiwillig, kostenfrei und vertraulich.

  • Eine Übersicht der Angebote in der Oberpfalz finden Sie hier

EUTB - Ergänzende unabhängige Teilhabeberatung

Die EUTB unterstützt und berät Menschen mit Behinderungen, von Behinderung bedrohte Menschen, aber auch deren Angehörige unentgeltlich bundesweit zu Fragen der Rehabilitation und Teilhabe.

Weitere Informationen und Kontaktdaten finden Sie hier.


Digitales Demenzregister Bayern

Das digitale Demenzregister Bayern bietet viel Information zum Thema und zu Unterstützungsangeboten für Betroffene und pflegende Angehörige.

In unserem Einblicke-Portal halten wir für Sie viele Neuigkeiten und Informationen rund um neurologische und psychiatrische Krankheitsbilder, über unsere Einrichtungen und die medbo selbst zum Lesen, Anschauen und Zuhören vor.

Schauen Sie einfach mal rein!

Demnächst
Vorträge & Co. für Angehörige

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