Wie geht es mit mir weiter?

Rat & Hilfe für Patient:innen für das Leben nach der Klinik

Als Patient:in in der Psychiatrie & Psychotherapie, Kinder- und Jugendpsychiatrie (Eltern!) oder Neurologie suchen Sie und Ihre Angehörigen schon während des Klinikaufenthalts viele Antworten zur Rückkehr in ihr altes oder den Einstieg in ein neues Leben nach der Klinik.

Die medbo selbst, aber auch Partner aus dem großen Versorgungsnetzwerk der Oberpfalz, mit denen die medbo zusammenarbeitet, helfen Ihnen. 

Auf dieser Seite haben wir Ihnen Angebote und Kontakte zusammengestellt. Übrigens: Wir denken auch an die Angehörigen! Für sie listen wir unter Netzwerk Angehörige spezielle Informationen und Anlaufstellen.

Sie haben noch Fragen oder Hinweise: Schreiben Sie uns an klinikmarketing@medbo.de.

Die häufigsten Fragen zu diesem Thema - und kurze Antworten

Welche Ansprechpartner habe ich schon im Krankenhaus, um den Übergang in mein privates Leben vorzubereiten?
Die Sozialdienste der medbo Kliniken und rechtzeitig vor Ihrer Entlassung das medbo Entlassmanagement helfen bei Anträgen, bei der Überleitung in spezielle Wohnformen und vieles mehr.

Wo finde ich Hilfe nach der Entlassung aus oder außerhalb der Klinik?
Sie können sich an Sozialpsychiatrische Dienste, andere Beratungsstellen der Gesundheitsämter oder Fachgesellschaften, oder Ihren Haus- oder Facharzt wenden. Diese helfen Ihnen, passende Angebote zu finden.

Was mache ich in einer akuten Krise?
Wenden Sie sich bei psychischen Krisen an den Krisendienst Bayern. Dieser ist rund um die Uhr telefonisch kostenfrei unter 0800/655 3000 erreichbar und bietet schnelle Hilfe. 

Und was mache ich in einem Notfall?
Bei gesundheitlichen Notfällen awenden Sie sich an die Integrierte Leitstelle unter der einheitlichen Rufnummer 112. Das ist der schnellste Weg in das professionelle Rettungssystem.

Welche Unterstützung gibt es im Alltag?
Tagesstätten, Selbsthilfegruppen und spezielle Wohnformen können Ihnen helfen, Ihren Alltag zu strukturieren und soziale Kontakte aufzubauen.

Wer hilft mir bei Arbeit und beruflicher Wiedereingliederung?
Jobcenter, Integrationsdienste und Wiedereingliederungsangebote unterstützen Sie bei der Rückkehr ins Berufsleben.

Wer steht mir in der Klinik für Fragen zur Verfügung?

Die Sozialdienste der Stationen geben Ihnen direkt Auskunft über Initiativen und Angebote medbo und externer Partner. Das medbo Entlassmanagement kommt rechtzeitig auf Sie zu, um die Überleitung in Ihr Leben nach dem Krankenhaus zu organisieren. Darüber hinaus gibt es spezielle Angebote der medbo:

  • Krankenhaus-Seelsorge hört zu und berät in allen Lebenslagen
  • EX/IN-Genesungsbegleitung: “EX/IN” steht für “Experienced Involvement” und steht für Menschen, die selbst Betroffene einer psychischen Erkrankung sind und nach einer speziellen Ausbildung nun professionell Psychiatriepatienten beraten und begleiten.​​​​
  • Professionell begleitete Angehörigen-Gruppen und Schulungen vor Ort auf Station unterstützen Ihre Familie auch in Fragen der Pflege
  • Psychiatrische Intensivtagesbetreuung PIT der medbo Regensburg hilft bei der Entwicklung von Alltagskompetenzen

Welche Ansprechpartner gibt es außerhalb der Klinik?

Nach der Behandlung in der Klinik stehen Ihnen zahlreiche Unterstützungsangebote in der Region zur Verfügung. Diese helfen Ihnen dabei, den Alltag zu bewältigen, Krisen zu meistern und langfristig stabil zu bleiben.

Beratung & Orientierung

Diese Stellen helfen Ihnen, sich im Hilfesystem zurechtzufinden und passende Angebote zu finden:

  • Sozialpsychiatrische Dienste (SPDi): Beratung bei psychischen Problemen und Unterstützung im Alltag
  • Gesundheitsämter: Koordination regionaler Hilfsangebote
  • EUTB (Ergänzende unabhängige Teilhabeberatung): Beratung zu Rehabilitation und Teilhabe

Hilfe in Krisensituationen

Bei akuten psychischen Belastungen erhalten Sie schnelle Unterstützung durch die bayerischen Krisendienste (24/7 erreichbar) - kostenfreie Telefonnummer 0800/655 3000

  • Telefonische Beratung durch Experten
  • Persönliche Unterstützung bei akuten Krisen und Notlagen durch Kriseninterventionsteams vor Ort

Alltag & Soziale Unterstützung

Diese Angebote helfen Ihnen, Ihren Alltag zu strukturieren und soziale Kontakte zu stärken:

  • Tagesstätten und Begegnungszentren
  • Selbsthilfegruppen für verschiedene Erkrankungen
  • Betreutes Wohnen und spezielle Wohnangebote

Arbeit & Wiedereingliederung

Unterstützung bei beruflicher Wiedereingliederung und Teilhabe:

  • Jobcenter und Integrationsdienste
  • Angebote zur beruflichen Rehabilitation
  • Werkstätten für Menschen mit Behinderung

Spezialisierte Angebote & Netzwerke

Je nach Bedarf gibt es zusätzliche spezialisierte Unterstützung:

  • Netzwerke für bestimmte Erkrankungen (z. B. Demenz, Autismus)
  • Suchtberatungsstellen und Fachambulanzen
  • Regionale Beratungs- und Unterstützungsangebote

Medizinische Versorgung nach der Klinik

  • Hausärztliche und fachärztliche Praxen (je nach Fachbereich)
  • Die medbo Institutsambulanzen
  • Die Medizinischen Versorgungszentren MVZ der medbo

Externe Anlaufstellen: Profile & Kontakte

Sozialpsychiatrische Dienste (SPDi) sind bei den Gesundheitsämter, Fachgesellschaften oder konfessionellen Trägern eingerichtet. Sie bieten Menschen mit psychischen Problemen erste Orientierung und Rat rund um das psychosoziale Hilfswesen.

  • Eine Übersichtskarte der SPDi in der Oberpfalz finden Sie weiter unten auf dieser Seite unter "Broschüren & Downloads"

Jugendämter und Erziehungsberatungsstellen sind enge Partner:innen der medbo.

  • Eine Übersichtskarte mit Kontaktdaten finden Sie weiter unten auf dieser Seite unter "Broschüren & Downloads"

Niedergelassene Hausärzt:innen, Fachärzt:innen, psychologische und ärztliche Psychotherapeut:innen, Ergotherapeut:innen und viele andere Fachleute gehören als Zuweiser:innen oder über medizinische Qualitätszirkel zum Netzwerk der medbo.

Die "Ergänzende unabhängige Teilhabeberatung" (EUTB) unterstützt und berät Menschen mit Behinderungen, von Behinderung bedrohte Menschen, aber auch deren Angehörige unentgeltlich bundesweit zu Fragen der Rehabilitation und Teilhabe.

Weitere Informationen und Kontaktdaten finden Sie hier.

Selbsthilfe: Austausch mit Betroffenen

Das medbo Team auf den Stationen informiert Sie direkt über Selbsthilfeangebote vor Ort in der Klinik, aber auch zu professionellen Anlaufstellen für Selbsthilfethemen aller Art.

Sie wollen sich selbst über Selbsthilfethemen schlau machen?

  • Die Selbsthilfekontaktstelle Bayern und ihre regionalen Organisationen vermitteln den Kontakt zu bestehenden Selbsthilfegruppen, beraten aber auch (natürlich kostenlos und streng vertraulich) 

AN IHRER SEITE

Mit Brief & Siegel: Das medbo Bezirksklinikum Wöllershof ist in Sachen Selbsthilfefreundlichkeit und Patientenorientierung 2024 ausgezeichnet worden.

Selbsthilfeangebote in der Klinik

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Ehrenamt: Ich möchte mich selbst engagieren!

Es gibt viele Möglichkeiten, wie auch Sie sich aktiv für andere Patienten und Bewohner unserer Einrichtungen einbringen können, zum Beispiel:

  • Verein Zweites Leben e.V.
    Der Verein kümmert sich um die Belange von Menschen mit schweren Schädel-Hirn-Verletzungen. Er ist ansässig am Bezirksklinikum Regensburg.
  • Ehrenamtlich Besuchsdienste für Wachkoma-Patienten am Bezirksklinikum Regensburg (Zentrum für Neurologische Rehabilitation, Neurologisches Spezialpflegeheim HAUS 15).