Bischof besucht medbo

Zum Welttag der Kranken am 11. Februar 2026 feiert Regensburgs Bischof Dr. Rudolf Voderholzer einen Gottesdienst mit Patienten und Mitarbeitern.

„Wer krank ist, braucht Medizin – aber auch Zuspruch, Zeit und Menschen, die bleiben“, sagt Bischof Rudolf Voderholzer beim Besuch der medbo in Regensburg zum Welttag der Kranken. Am 11. Februar feierte der römisch-katholische Bischof Regensburgs in der Krankenhauskirche St. Vitus einen besonderen Gottesdienst. Die Kirche war gefüllt mit Patientinnen und Patienten sowie Mitarbeitenden der medbo. Wer nicht persönlich teilnehmen konnte, verfolgte die Predigt per Live-Übertragung über medbo-TV.

In seiner Predigt erinnerte Bischof Vorderholzer zum Beispiel an Papst Johannes Paul II. Er war es, der den Welttag der Kranken ins Leben rief – inspiriert durch seine eigenen Erfahrungen mit Krankheit und Leid. Zugleich erwähnte der Bischof auch die bayerische Heilige Anna Schäffer aus Mindelstetten, die nach einem schweren Unfall viele Jahre ihres Lebens im Krankenbett verbrachte. „Sie zeigt uns, dass auch im Leiden Hoffnung, Trost und Sinn gefunden werden können“, so Vorderholzer.

Nach dem Gottesdienst folgte ein intensiver Austausch. Neben Bischof Voderholzer und dem bischöflich Beauftragten für die Krankenhausseelsorge Dr. Christoph Seidel waren anwesend: Bezirkstagspräsident Franz Löffler, medbo-Seelsorger Diakon Harald Wieder, medbo-Vorstand Dr. Dr. Helmut Hausner und das medbo-Dirketorium. „Der Welttag der Kranken macht sichtbar, wie unverzichtbar verlässliche Versorgung und die tägliche Arbeit der Mitarbeitenden für unsere Region ist – und wie sehr Menschlichkeit den Unterschied macht“, betonte Bezirkstagspräsident Franz Löffler. Bischof Voderholzer stimmt ihm zu: „Hier am medbo Bezirksklinikum wird spürbar, was es heißt, den Schmerz des Nächsten mitzutragen – in Professionalität, Zuwendung und mit respektvollem Blick auf jeden einzelnen Menschen.“

Was ist der Welttag der Kranken?

  • Kirchlicher Gedenk- und Aktionstag, der Gebet, Nähe und Reflexion rund um Krankheit, Pflege und Begleitung in den Mittelpunkt stellt.
  • Findet jährlich am 11. Februar statt. Erstmals 1993, eingeführt von Papst Johannes Paul II., bewusst gewählt am Gedenktag „Unsere Liebe Frau von Lourdes“.
  • Lourdes gilt als Ort, an dem viele Kranke Trost, Hoffnung und Glauben suchten und suchen.