Bei der ersten Wöllershofer PIArt-Ausstellung mit dem Titel „Die Wurzel des Glücks hat viele Triebe“ geht es vor allem um den Künstler Emil Schicker (1926-2018) aus Mähring (Lkr. Tirschenreuth). Sein Leben lang war er kreativ, und in nicht wenigen Häusern seiner Heimat, in der er selbst tief “verwurzelt” war, hängt eines seiner Bilder: Meist naturalistische Ansichten von Dörfern, Gebäuden, Landschaften. Sein Schaffen teilt sich dabei - grob - in eine Zeit vor und in die Zeit mit seiner dementiellen Erkrankung im Alter. Die Demenz verändert dabei sichtbar seine künstlerische Handschrift - eine spannende Beobachtung: Emil Schickers spätes Werk strahlt vor Phantasie, neuer Motivik und Freude. Der Start der Ausstellung wurde entsprechend in die diesjährige Bayerische Woche der Demenz gelegt.
Der Ausstellungstitel spielt mit dem Begriff der „Wurzel“ auch in anderer Hinsicht, denn Emil Schicker hat seine Freude an der Kunst an viele seiner Nachkommen weitergeben, sein Talent überdies weitervererben können. Seine Tochter Karin Achatz, seine Enkelin Eva Achatz und seine Ur-Enkelin Sophie Grüner stellen ebenfalls Werke aus.
- Emil Schicker (1926-2026) | Karin Achatz, Eva Achatz, Sophie Grüner: Die Wurzeln des Glücks hat viele Triebe
- PIArt-Galerie am medbo Bezirksklinikum Wöllershof | HAUS 14 | Wöllershof 1 | 92721 Störnstein
- Offene Vernissage am Donnerstag, den 24. September 2026 ab 19:00 Uhr
- Öffentlich zugängliche Ausstellung von 25. September bis 13. November 2026
Die Teilnahme an der Vernissage ist kostenfrei und ohne Anmeldung möglich. Die Ausstellung kann ebenso kostenfrei während der Öffnungszeiten der Psychiatrischen Institutsambulanz (PIA) am Bezirksklinikum Wöllershof besichtigt werden.
Ausführliche Informationen zu den Künstlerinnen und zur Ausstellung finden Sie auf medbo.de/piart-woellershof.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch!