43 Pflegeprofis für die Region

Fast 100.000 Praxisstunden in der Pflege geleistet: Absolventinnen und Absolventen der medbo Pflegeschulen starten ins Berufsleben

Regensburg, den 28.07.2026. Die medbo Pflegeschulen verabschieden in diesem Jahr 31 frisch examinierte Pflegefachmänner und -frauen sowie 12 Pflegefachhelfer und -helferinnen in ihren Berufseinstieg.

Was die Absolventinnen und Absolventen in den vergangenen Ausbildungsjahren erreicht haben, lässt sich nicht nur an Prüfungen und Zeugnissen ablesen, sondern vor allem an der direkten Arbeit mit Menschen: Rund 100.000 Stunden voller Verantwortung, Nähe, Teamarbeit und persönlicher Begegnungen leisteten sie bei ihren zahlreichen Praxiseinsätzen. Während ihrer Ausbildung arbeiteten die angehenden Pflegefachleute in Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen und ambulanten Diensten in der gesamten Oberpfalz.

Menschen begleiten, Verantwortung übernehmen

„Pflege lernt man auch, aber nicht allein aus Büchern. Unsere Absolventinnen und Absolventen haben in unzähligen Situationen gezeigt, wie viel Engagement, Einfühlungsvermögen und Professionalität in ihnen steckt“, betont Prof. Dr. med. Thomas Baghai, medbo-Vorstand und langjähriger Direktor Medizinische Leistungen.

Sie begleiteten Menschen nach schweren Unfällen, lebensverändernden Diagnosen und in psychischen Ausnahmesituationen, unterstützten Angehörige in ihren Sorgen und Fragen und übernahmen als Ansprechpartner und Mit-Versorgende schon früh Verantwortung im Pflegealltag.

Zukunftsberuf Pflege

Die feierliche Übergabe der Examenszeugnisse markiert nun den Abschluss einer intensiven Ausbildungszeit und gleichzeitig „den Beginn eines Berufs, der aufgrund unserer Altersstruktur und unseren sozialen Entwicklungen – wie zum Beispiel dem räumlichen Auseinanderbrechen der Großfamilie – wichtiger ist denn je“, so der langjährige Schulleiter Harald Rzychon. Besonders freue ihn, dass fast alle der Absolventinnen und Absolventen der medbo und damit nicht zuletzt auch der Region Oberpfalz als Fachkräfte erhalten bleiben oder sich nach der einjährigen Ausbildung zum Pflegefachhelfer an den medbo Pflegeschulen zur examinierten Pflegefachperson weiterqualifizieren. 

„Viel Erfolg, Freude und starke Teams an Ihrer Seite“, wünscht er seinen ehemaligen Schülerinnen und Schülern für ihren Start als Pflegeprofis. Das Schulteam verabschiedet sich mit einem selbst getexteten Rap-Song. 

Text und Fotos: medbo KU | Susanna Haselbeck

Nadine Fischer-Dziwoki, 49 Jahre:
„Vor meiner Ausbildung habe ich als ungelernte Kraft in einer Demenz-WG in der Pflege gearbeitet. Ich wollte mehr Fachkompetenz, selbstständig wissen, was meine Patienten benötigen. Für mich ist es wichtig, dass meine Patienten sich in meiner Gegenwart sicher fühlen. Das Lernpensum während der Ausbildung war oft anspruchsvoll, aber ich bin stolz auf mein jetziges Wissen.“ 

Farhan Talebi, 25 Jahre:
„Der Arbeitsalltag war mal herausfordernd, mal schön, oft interessant und immer abwechslungsreich. Für mich ist diese Ausbildung mit ihrer Vielfalt an Fachbereichen sowohl fachlich als auch finanziell eine ideale Grundlage. Wenn alles klappt, studiere ich noch Medizin; parallel arbeite ich auf jeden Fall bei der medbo.“

Parisa Jamshidian, 31 Jahre:
„Ich habe mich für die Pflege entschieden, weil es Menschlichkeit und Medizin verbindet. Es macht mich glücklich, Menschen zu helfen. Eine neue Sprache zu lernen – ich bin im Iran geboren – sowie die Balance zwischen Beruf, Lernen und Privatleben waren während der Ausbildung nicht immer leicht. Doch die große Unterstützung meiner Pflegeschule war toll.“

Felix Sandner, 20 Jahre:
„An der Ausbildung hat mir das praktische Arbeiten mit Patienten am meisten Spaß gemacht. Man merkt einfach sofort, was die eigene Arbeit bewirken kann. Ich freue mich schon auf das nächste Kapitel als Fachkraft auf Station bei der medbo.“