KJP Weiden bietet umfassende Versorgung

Landtagsabgeordnete Nicole Bäumler informierte sich über die stationären, tagesklinischen und ambulanten Angebote

Die SPD-Landtagsabgeordnete Nicole Bäumler hat die neue Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie der medbo in Weiden besucht. Die aus Weiden stammende Abgeordnete informierte sich über die Entwicklung der erst vor wenigen Monaten eröffneten Einrichtung. Im Mittelpunkt standen das Behandlungskonzept, die räumlichen Besonderheiten sowie die wohnortnahe Versorgung von Kindern und Jugendlichen in der nördlichen Oberpfalz.

Dr. Christian Rexroth, Ärztlicher Direktor der medbo Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie Amberg | Cham | Weiden, und David Aue, Chefarzt der medbo Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie Weiden, stellten die unterschiedlichen Versorgungsangebote vor. Dazu gehören stationäre und tagesklinische Behandlungen sowie die Institutsambulanz. Ergänzt wird das Angebot durch eine Schule für Kranke und verschiedene Therapie- und Bewegungsbereiche. 

Bei einem Rundgang wurde deutlich, wie eng die Architektur mit dem Behandlungskonzept verbunden ist. Die zentral gelegene Klinik verfügt über einen geschützten Innenhof sowie Garten- und Außenbereiche, die Aktivitäten und therapeutische Angebote im Freien ermöglichen. Auch Bewegungsangebote wie eine Indoor-Kletterhalle, Sport- und Spielflächen sind Teil des Konzepts. Damit schafft die Einrichtung Möglichkeiten für Rückzug, Bewegung und Begegnung und bietet den jungen Patientinnen und Patienten unterschiedliche Wege, mit Belastungen umzugehen. Ein besonderes Merkmal der neuen Klinik ist die flexible Gestaltung der Stationen. Die Stationsbereiche können je nach Bedarf offen, teilgeschützt oder voll geschützt betrieben werden. Dadurch lassen sich die räumlichen Rahmenbedingungen individuell an die jeweilige Patientengruppe und die aktuelle Behandlungssituation anpassen. Die Klinik kann so unterschiedliche Bedürfnisse berücksichtigen und zugleich ein hohes Maß an Orientierung und Sicherheit gewährleisten.

Im Gespräch ging es außerdem um die innovative Ausrichtung des neuen Teams. Neben klassischen medizinischen, psychotherapeutischen und pädagogischen Angeboten spielen auch erlebnispädagogische und bewegungsorientierte Ansätze eine wichtige Rolle. Dazu zählen unter anderem therapeutisches Klettern sowie tiergestützte Angebote mit einem Therapiehund und die Psychotherapie mit Pferden. Besprochen wurden auch die Bedeutung der Zusammenarbeit verschiedener Berufsgruppen, die Einbindung der Familien sowie die Vernetzung mit Schulen, Jugendhilfe, Kinder- und Jugendmedizin und weiteren regionalen Partnern.