überraschend integrativ:
Psychiatrie, Psychosomatik & Psychotherapie

Psychische Erkrankungen bei Kindern und Jugendlichen beeinflussen die ganze Familie.

Die Kinder- und Jugendpsychiatrie beschäftigt sich mit der Diagnose und Therapie psychischer, psychosomatischer und (assoziierter) neurologischer Erkrankungen im Kindes- und Jugendalter. Die Patient:innen sind Säuglinge ebenso wie adoleszente Menschen im Übergang zum Erwachsenenalter.

Das Fachgebiet hat sich unter anderem aus der Heilpädagogik und Pädiatrie (Kindermedizin), aber vor allem aus der Psychiatrie & Psychotherapie entwickelt. Erste spezialisierte Kliniken kennt man in Deutschland seit etwa Anfang des 20. Jahrhunderts.

KJPP

Aber erst seit 1968 ist die Kinder- und Jugendpsychiatrie ein eigenständiges Fachgebiet im Gegenstandskatalog der Bundesärztekammer. Seit 1993 wird sie als medizinisches Fachgebiet "Kinder- und Jugendpsychiatrie & Psychotherapie" (KJP) bezeichnet. Bei der medbo wird sie ergänzt durch die Perspektive der Psychosomatik und lautet daher kurz: KJPP.

Besondere Therapieansätze

Basierend auf der Erkenntnis, dass Kinder und Jugendliche nicht automatisch mit den aus der Erwachsenenpsychiatrie zur Verfügung stehenden Methoden und Instrumentarien behandelt werden können, entstand verstärkt seit den 1990er Jahren eine Vielzahl altersbezogener Behandlungsansätze.

Psychische Symptome und Störungen bei Kindern und Jugendlichen können in aller Regel besonders gut durch eine enge Verzahnung von psychotherapeutischen und pädagogischen Methoden therapiert werden.

Zudem spielt bei der Behandlung junger Patient:innen das persönliche Umfeld eine wesentliche Rolle, sprich Familie, Schule und soziale Kontakte: das soziale Milieu ist damit integraler Bestandteil bei Diagnose und Therapieplanung.

Gearbeitet wird entsprechend auch in multiprofessionellen Teams, die neben Ärzt:innen, Psycholog:innen, pädagogischen und pflegerischen Fachkräften eine Vielzahl von Fachtherapeut:innen (Ergotherapie, Logopädie, Motopädagogik, Musiktherapie) sowie weitere, auch außerklinische Expert:innen integriert.

Ambulant vor stationär

Ein zentraler Grundsatz bei der Behandlung junger Patient:innen lautet: ambulant vor stationär. Kinder und Jugendliche sollen im Rahmen der erforderlichen Therapiemaßnahmen so wenig wie möglich aus ihrem sozialen Umfeld herausgelöst werden. Darum setzt die medbo in der kinder- und jugendpsychiatrischen Versorgung auf ein dezentrales Angebot.

Beschulung auch im Krankenhaus

In Deutschland gilt die allgemeine Schulpflicht. Bei minderjährigen Kindern muss eine staatlich anerkannte Beschulung entsprechend auch bei stationären und teilstationären Krankenhausaufenthalten gewährleistet werden: Dies allerdings immer im Einklang mit und nach Vorgabe der medizinischen Behandlung.

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Amberg

Die kinder- und jugendpsychiatrischen Einrichtungen der medbo Amberg sind organisatorisch dem Zentrum Amberg|Cham|Weiden der Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik & Psychotherapie der Universität Regensburg am medbo Bezirksklinikum Regensburg angegliedert.

Cham

Die kinder- und jugendpsychiatrischen Einrichtungen der medbo Cham sind organisatorisch dem Zentrum Amberg|Cham|Weiden der Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik & Psychotherapie der Universität Regensburg am medbo Bezirksklinikum Regensburg angegliedert.

Regensburg

Weiden i.d.Opf.

Die kinder- und jugendpsychiatrischen Einrichtungen der medbo Weiden sind organisatorisch dem Zentrum Amberg|Cham|Weiden der Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik & Psychotherapie der Universität Regensburg am medbo Bezirksklinikum Regensburg angegliedert.